Thorsten Engbring<br>

Thorsten Engbring

Unternehmen lohnt sich

„Von Anfang an beeindruckt und zu 100 Prozent überzeugt“ ist Thorsten Engbring von Poda Zaun. Der 36-jährige Familienvater führt als Betriebsleiter das erste Poda Center in Deutschland mit rund drei bis vier Mitarbeitern. Der im August 2008 eröffnete Pilotbetrieb übertrifft dabei alle Erwartungen: Mit Zielstrebigkeit, Herzblut und Einsatz ist es dem Diplom-Ingenieur gelungen, den Umsatz allein in diesem Jahr zu verdoppeln. Sein Ziel: Mit Poda zur Marke für Zäune und Tore im Tecklenburger Land zu werden.

Herr Engbring, wie sind Sie auf Poda Zaun gekommen?

Eine Zeitungsanzeige hat mich auf Poda aufmerksam gemacht. Nach meinem Studium der Holztechnik hatte ich erfolgreich in einer Zimmerei gearbeitet. Nach 6 Jahren habe ich mich dann für eine berufliche Veränderung entschieden. Ich wollte mehr gestalten und mehr Eigenverantwortung übernehmen können. Der Gedanke, als Betriebsleiter eine neue Marke quasi von Beginn an mit aufzubauen und am Markt zu etablieren, hat mir gefallen und die damit verbundene Chance hat mich immer stärker gereizt.

Müssen Sie beim ersten Betrieb in Deutschland nicht Pionierarbeit leisten?

Als Marktführer in Skandinavien verfügt Poda bereits über mehr als 40 Jahre Erfahrung. Das Konzept ist mit viel Sorgfalt und hoher Marktkenntnis auf den deutschen Markt angepasst worden. Das hat mich von Anfang an beeindruckt und zu 100 Prozent überzeugt. Aber natürlich lernen wir im Alltag kontinuierlich dazu und werden immer besser – nur so können auch zukunftsweisende Innovationen entstehen.

Wie hat sich das Unternehmen bisher entwickelt?

2009 haben wir es geschafft, Poda Zaun in der Region bekannt zu machen. Wir haben viele interessante Projekte in allen Segmenten umgesetzt: vom klassischen Weidezaun über Koppelzäune, Eingangs- und Hoftore bis hin zu Gartenzäunen. Wir haben auch außergewöhnliche Zaunlösungen geschaffen, wie z. B. für das Afrikagehege im Zoo Osnabrück, in dem unter anderen Affen und Antilopen zu bestaunen sind.

Wir wussten, dass es für Poda Zäune und Tore einen Markt mit enormem Potenzial geben würde. Dass wir aber bereits in diesem Jahr einen so großen Erfolg haben werden, damit habe ich persönlich noch nicht gerechnet. Wir erhalten vielmehr Anfragen als erwartet. Bis Ende 2010 werden wir einen Jahresumsatz von ca. 700.000 Euro erwirtschaften, da ist eine Steigerung zum Vorjahr von rund 100 Prozent. Für das nächste Jahr wollen wir darauf aufbauen und unser Gebiet systematisch weiter erschließen. Ziel ist es, im Tecklenburger Land zur Marke für Zäune und Tore in ländlichen Regionen zu werden. Die Weichen dafür haben wir bereits jetzt gelegt und kürzlich unseren Maschinenpark erweitert. Ab Mitte Oktober sind wir zudem mit zwei Montageteams unterwegs, da das Auftragsvolumen einfach ständig zunimmt.

Was ist das Erfolgsgeheimnis?

Wir verkaufen unseren Kunden nicht nur einen einfachen Zaun, sondern eine Lösung. Durch die langjährige Erfahrung von Poda können wir jeden Kunden optimal beraten. Zudem setzen wir auf eine hohe Produkt- und Servicequalität. In Kombination führt das zu einer hohen Kundenzufriedenheit – und die spricht sich schnell herum.

Poda expandiert weiter in Deutschland – mit selbstständigen Unternehmern als Franchise-Partner. Was braucht es Ihrer Erfahrung nach für den unternehmerischen Erfolg? Man muss unternehmen und einen Betrieb führen können. Kaufmännisches Wissen, handwerkliches Geschick und ein guter Draht zu unserer Kundenzielgruppe bilden dabei die Basis – eine hohe Einsatzbereitschaft, Führungs- und Organisationsstärke und natürlich viel Herzblut im Auf- und Ausbau des lokalen Unternehmens machen den Erfolg aus.

Stichwort persönlicher Einsatz – wie sieht der bei Ihnen im Arbeitsalltag aus?

Während der Sommermonate beginnt der Arbeitsalltag nicht selten morgens um 6 Uhr und endet erst spät abends. Ich versuche, so oft wie möglich selbst auf der Baustelle präsent zu sein. Dabei bin ich nicht nur Bauleiter, sondern auch direkter Ansprechpartner für meine Kunden vor Ort. Als Chef muss man wissen, was auf der Baustelle passiert – und persönlich dafür sorgen, dass jedes Projekt zu 100 Prozent die Kundenerwartungen trifft. Es gibt aber natürlich auch Monate, in denen aufgrund der Witterung weniger Außeneinsätze möglich sind. Diese Zeit nutze ich verstärkt für den Vertrieb und Marketingaktivitäten.

Was sind für Sie die Vorteile einer Franchise-Partnerschaft im Vergleich zum Einzelkämpfer?

Als Franchise-Partner kann ich auf eine starke Zentrale bauen, die mich in vielen Dingen unterstützt. Das fängt bei der Warenbeschaffung an und geht über das Marketing und die Werbung bis hin zu kontinuierlichen Schulungen. Ein Einzelkämpfer hat das nicht. Ich kann mich so voll und ganz auf mein Tagesgeschäft konzentrieren – sprich: meinen Markt und meine Kunden.

Ihren ersten Zaun haben Sie gebaut…

… in Dänemark im Rahmen einer mehrtägigen Schulung. Ich habe dort im Team mitarbeiten können und den Zaunbau von der Pike auf gelernt. Mein Hintergrund in der Holzverarbeitung hat mir dabei natürlich geholfen. Zukünftig werde ich diese Aufgabe auch zunehmend selbst übernehmen und neue Franchise-Partner von Poda in der Montage aus- und weiterbilden.